99 – Nur ein leises Ahnen …

Nur ein leises Ahnen … ein Vor-Wissen – es fliegt mir zu, es sagt mir intuitiv: mehr Wissen gibt es als das Messbare, Berechenbare – Nur ein leises Ahnen … eine An-Deutung – es ergreift mich, es lässt mich ehrfürchtig und staunend zurück angesichts der unmessbaren Schönheit, der unerschöpflichen Größe allen Seins – Nur ein […]

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97 – Die Größe eines Menschen …

Schaue ich auf fast 100 Tage zurück, fällt mir auf, dass mich einige Themen immer wieder umtrieben, umtreiben:   Wie (dauerhaft) (zurück)bleiben durch eigenes Wirken – ein Spur hinterlassend –   Wie mit dem Tod klar kommen? dem eigenen – dem lieber Menschen –   Wie die Lebens-Sinnfrage beantworten? die eigene – die ganz große – […]

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96 – Hiersein …

manchmal bleibt die Zeit stehen   wie ein großes Stolpern in der Geschichte   taumelt der Zeitenablauf auch bei mir erlaubt sich Zeit(lupen)-Kapriolen –   besonders dann, wenn in meinem Leben unerwartete Ereignisse alles aus der Spur bringen steht die Zeit still –   … und gerade da wünschte ich mir flitze-sausendes, stürmisch-spritziges, galopp-hetzendes Dahinjagen, […]

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95 – „Bevor ich mich aufrege, …

… ist es mir lieber egal!“   Ich lese diesen Satz auf einer Postkarte. Selbst, wenn die Zeit knapp ist: Nein! Nein! Nein! Eine solche Haltung ist für mich inakzeptabel – eine faule, schlecht-riechende Ausrede – ein egoistische Rückzug in die private Bequemlichkeit – Manchmal – verlogener Weise – unter dem Deckmäntelchen der als Lebenserfahrung ausgegebenen […]

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94 – Der Andere ruft mich …

Die Begegnung mit dem Denken von Emmanuel Lévinas lässt mich nicht los. 100 Tage sind fast vorbei – und dennoch, sein Denken trifft mich:   Ich erfahre mich im anderen, der mir gegenüber steht. Seine Welt und er sind absolut anders –   ABSOLUTE Andersheit – Das bedeutet für mich: nicht einsortieren nicht ojektivieren nicht […]

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93 – Schade, …

Die Test-Zeit geht dem Ende entgegen.   Immer wieder kreist(e) mein Denken um die Frage, wie meine bemessene Zeit Wert gewinnen, wert-VOLL werden kann – (z. B. hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und […]

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92 – Grenz -überschreitung im Alltag

Wie viel Zeit bringe ich jeden Tag (her)um, mit Gedanken darüber, dass dies(e) so schnell wie möglich vergehen soll, weil die Personen, die mich umgeben laut und wichtigtuerisch agieren – besserwisserisch argumentieren – unverbunden dasitzen – nicht dazugehörig auffallen – … die Stimmung, die ich wünsche, stören. weil die sie füllende Aktivität stressig fordert – […]

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91 – Ohren zu!

Meine Ohren haben keinen Verschlussmechanismus! Jeder versucht sich ihrer zu bemächtigen – möglichst viel ihrer Zeit an sich zu reißen – ALLES fließt in sie hinein – sie werden vollgestopft, laufen über, haben keine Ruhe, keine Zeit!   ZU-Hören wird schwer, unmöglich! Ich muss die Ohren ZU-machen, damit ich wirklich Hören kann Untertöne, Hintergedanken, Stimmungen, […]

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89 – „Den Tod aufhübschen …“

Heute im Vorbeigehen gehört: „Den Tod aufhübschen“ In mir denkt und denkt und denkt es: Tod und Hübsch – ein Geschwisterpaar? Lässt sich der Tod hübsch reden zu einem niedlich-adrett reizenden Ereignis umgestalten – reduzieren – Der Tod – das END-GÜLTIGe ENDE, unwiederbringliche SCHEIDEN – GEHEN – Eine Verniedlichung geht an der Realität vorbei: Wer […]

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87 – Im Kern

Ein Lachen irrt seit Tagen verzweifelt durch die Straßen. Alles hat es verloren. So schwach ist es geworden, dass sogar die Erinnerung, wie es dazu gekommen ist, nur ganz nebelhaft in ihm wabert: Die Zustände sind unerträglich geworden. Das Lachen ist (allen) vergangen gegangen – und man hat es gehen lassen. Es ist zutiefst verzweifelt, […]

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86 – Mater dolorosa?- gravida?

Maria, ihren vom Kreuz genommenen Sohn tragend Das Kreuz, das den Sohn nahm aus dem Leben nahm seinen Tod verursachte – das Kreuz von den Kreuzbraven das Kreuz, auf das jemand gelegt wird das Kreuz, mit versteckten Fingern hinter dem Rücken geformt das Kreuz, des Fingers vor den Lippen, wenn Einspruch gefordert wäre das Kreuz, […]

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85 – Die Tragende …

„Die Tragende“ Eine Plastik, 1957 entworfen von Will Lammert – Realisiert am Ufer des Schwedtsees – an der Gedenkstätte des ehemaligen Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück Unweigerlich taucht eine Assoziation auf zur Pietà – Mich wirft der Blick auf diese Skulptur auf mich zurück – Und der Hahn kräht – ob du es willst oder nicht, Und die […]

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84 – Das Wort …

    „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“ – dann kam des Menschen Wort lügenschimpfenanbrüllenniedermachen verleugnenschmeichelnbeleidigen verratendenunzierenverdrehen schwindelnherabsetzenbloß stellenkränkendemüti genverdunkeln hofierensich liebKind machen …   „Am Ende ist das Wort immer am Ende das Wort“   Ich wünschte mir, des Menschen Wort – mein Wort […]

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83 – Fragen wagen …

Der Unterschied zwischen einem Bewunderer und einem Nachfolger ist, daß der Nachfolger das ethisch ist, was der Bewunderer nur ästhetisch ist. Der Bewunderer lebt in einer anderen Sphäre als das Bewunderte; der Nachfolger ist selbst das Bewunderte. Und das ist die einzig wahre Bewunderung. Die Wahrheit der Bewunderung beruht darauf oder ist dementsprechend, welche Macht sie über […]

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82 – !?

  Ausnahmezustand wenig Zeit — alles, alles, alles ALLES noch erleben, mitnehmen, verschlingen – unweigerlich  nimmt die Anspannung zu der Puls schneller Nervosität nellerschnellerschnellerschnellerschnellerschnellerschnellerschnellerschnellerschneller noch noch wollte ich noch muss ich noch soll ich noch kann ich noch darf ich noch alles ALLES abhaken erledigen fertigmachen     töten !?          

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81 – Nur einmal angenommen …

Dies gedanklich „durchbuchstabieren“:   NUR nur ich – kein anderer … nur das – nicht mehr aber auch nicht weniger … oder nur das nicht – das ist zu viel verlangt, nicht glaubhaft, lächerlich …     EINMAL einmal richtig – einmal ganz und gar – einmal mit Haut und Haar … mit Herz und Seele […]

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80 – Aber manches …

Oft wird betont, dass für Verstehen Dauer(haftigkeit) notwendig ist –   … erst wenn man (LÄNGER) bleibt – sich einlässt – ausharrt – durchhält – aushält – ist Verständnis möglich …     Aber manches, versteht man (auch) erst – wenn man reist – und nicht,  wenn man bleibt – (Kermani, N.)   Doch wie Reisen, […]

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79 – Alles …

Was ist alles? Totalität – Ausnahmslosigkeit – Ganzheit – Vollständigkeit – Restlosigkeit – Uneingeschränktheit – Gesamtheit – Absolutheit – Vollkommenheit – Unteilbarkeit – Lückenlosigkeit – Alpha bis Omega – ALLES wirkliche Leben ist Begegnung (Buber, M.) ALLES hängt zusammen mit WIRKLICHEM LEBEN (nicht gelebt werden) … ALLES IST! – Zu finden in der BEGEGNUNG Letztlich […]

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78 – Das Schwere …

… scheint kaum zu (er-)tragen – ist belastend – (er)drückend – macht sprachlos – MÜDE – Aber Das Schwere ist des Leichten Wurzel (Lao-tse) (Altem) Menschheits-Fühl-Wissen war der Zusammenhang zwischen dem Schweren und dem Leichten, nach oben Deutenden wohl bewusst. Darauf verweist die Wortherkunft, die einen Zusammenhang zum „Aufheben“/“Hochheben“ andeutet. Ich will … mich hoffend […]

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77 – „Eigentlich ungerecht, …“

Man kann, – wenn man sich begrenzter Zeit bewusst wird – Vieles ungerecht finden:   Was habe ich alles nicht – erleben dürfen machen können verpasst noch vorgehabt …   Eine andere – mir wertvolle – Sicht ziehe ich aus der Aussage eines jugendlichen Straftäters während eines Projektes in der Gedenkstätte Ravensbrück: „Eigentlich ungerecht, dass […]

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76 – Geh nicht!

„Bleib!“ –   „Geh nicht!“ –   So denkt man angesichts begrenzten Lebens eines Lieben bittend, flehend, hoffend – dass das Wünschen, Befehlen sich bewahrheiten möge –   wohl wissend: Die Zeit kommt – für jeden –   Für mich heißt das:   So leben dass mein Gehen nicht end-gültig ist – bleibend gehen Geh […]

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75 – Wo aber erkannt wird,

100 Tage sind zu drei Viertel vorbei.     Wie ich am Anfang vermutet habe, erweisen sich die mit der Zahl 100 verbundenen Gründe als zutreffend: Ich kann eine Ent-Wicklung (an/in mir) feststellen:   Verschiedene Fäden, die verknotet, wirr ins Nichts liefen, dröseln sich auf, lösen sich und der in der in der Zahl 100 zugesagte […]

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74 – Jeder Mensch hat ein Gebet …

Anleitung Nr. 1 (für Mitglieder des intellektuellen Diskurs) Halte eine gewisse emotionale Distanz – befleißige dich einer überheblichen Heiterkeit – (verkleidet als gutmeinende, wissende Ermutigung) – vermeide (dringend) Begriffe wie Frömmigkeit, Demut, Gnade – streiche den Ausdruck Segen aus deinem Vokabularium – weiche jedem Gespräch über Gott aus, indem du dich dem Humanismus zuordnest – […]

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73 – Grundlose Freude?

Unbändige Freude – Freude als Grundhaltung des Tages meiner Zeit meines Lebens   Wünschens-Wert-Voll!   Gelingen kann es mir als Haltung nicht grundlos – der Sinn des bloßen Daseins mag mir nicht voll und ganz genügen –   Das Wunder, dem die Freude letztlich gilt, das Wunder an das ich niemals mich gewöhne das mich […]

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72 – „Hirnloch …“

DÉPAYSEMENT NӐODÒNG   Werde ich mit meinem Universum  – so eigen – fremdartig? – sonderbar? – von anderen verstanden –   Verstehe ich auf meiner Insel lebend die Universen der anderen Menschen, so eigen – fremdartig? – sonderbar?   Im Blick auf beschränkte Zeit fällt mir der Babelfisch ein. Doch dieser lässt zwar verstehen, aber die Konsequenz bleibt […]

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70 – Geheimnisse

Auf der Fahrt zur Arbeit höre ich einen Podcast zum Tod. Er sei … … das größte Rätsel die einzige Sicherheit des Menschen.   Zwischen den beiden Begriffen springen meine Gedanken HIN Ein Rätsel – Ja – immer wieder kreist menschliches Denken darum! und HER Die einzige Sicherheit – überzeugend – wenn ich auch sonst […]

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69 – Am Anfang …

… steht der Glaube, am Ziel die Schau. Augustinus Ich denke an das Ziel – Wie wird sie sein – die Schau – die Gottes-Schau – Erkenntnis? Wissen? Fülle? Mir gefällt die Vorstellung, der Gottes- Schau, die im Perspektivenwechsel zu finden ist: Welt und Mit-Mensch von Gott her schauen – mit allen konkreten Konsequenzen – […]

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68 – Eine besondere Ethik?

Heute höre ich einen Vortrag zur Auslegung der Bergpredigt.   Einer auf A. Schweitzer zurückgehenden Deutung zufolge soll die Bergpredigt als Interimsethik zu verstehen sein:   Weil Jesus davon ausging, das Weltende – und damit seine Wiederkunft – stehe kurz bevor, bedürfe es einer besonderen Ethik!   Sinngemäß fällt der Satz: Für die Ausnahmesituation letztes Lebensjahr […]

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67 – Das Summen Gottes …

639 Jahre 233 235 Tage 5 597 640 Stunden 335 858 400 Minuten 20 151 504 000 Sekunden Eine kleine Ewigkeit So lange dauert das längste (Kirchen-)Konzert – 05. 09. 2001: Das Konzert beginnt – Zu hören? „… der Wind aus dem Blasebalg!„ Der erste Ton der Komposition ASLSP (= So langsam wie möglich) von […]

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64 – „Du willst immer alle meine Probleme lösen …“

Heute im Radio gehört: „Du willst immer alle meine Probleme lösen …“ Ist doch (eigentlich) gut, oder?   Probleme von jemandem gelöst bekommen, wenn es einem schlecht geht!   Ist doch (eigentlich) nächstenliebend, oder?   Probleme von jemandem lösen, wenn dieser in Not ist.   NEIN – Jemandem seine Probleme lösen: übergriffig sein eine Abhängigkeit […]

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63 -Was hilft es …

Es lässt mich nicht los: WAS WILL ICH VON MIR ZURÜCK LASSEN? Was soll bleiben? Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen! Welcher Mensch bin ich? Was macht mich aus? Was mich in meinem Wesen kennzeichnet, mein Innerstes, mein Kern ist meine Seele. Mich, meine Seele mein Innerstes zeige ich (nach außen), wenn […]

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60 – Gott will …

… dass wir uns ändern … wie oft wird dies verlangt in Predigten Aufrufen meditativen Texten … verlangt mit streng erhobenem Zeigefinger!   Und JA JA JA Diesem Wollen Gottes mag ich mich ganz und gar mit Haut und Haar durch und durch mit Herz und Seele absolut verschreiben, WENN – wenn der Satz VOLLSTÄNDIG […]

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58 – Weniger ist mehr!

Wenn die Begrenztheit der Lebenszeit bewusst wahrgenommen wird, stellt sich – SCHRECK! – SCHOCK! – HEKTIK! -PANIK! –  die Frage: Was habe ich ALLES nicht (getan erlebt bewirkt gesehen bekommen …) ?     Ein Wort gestrichen und die Frage tröstet: Was habe ich ALLES nicht (getan erlebt bewirkt gesehen bekommen …) ?   Alles oder […]

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57 – Schnapp!!

…. und schon ist sie wieder zugeSCHNAPPt!   GEFANGEN – in der eigenen schmerzhaften Verletzung – BLIND – für mein Gegenüber mein Du   hänge Ich FEST in der ERWARTUNGSFALLE!   Die WENN (ich das tue)… – DANN (hast du so zu reagieren)… – Sackgasse hat mich vor die Mauer meiner Vorstellungen – meines Weltbildes […]

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56 – Heim finden

manchmal (am Ende des Tages) so unter Strom STEHENd – so durchflossen von allem mir Widerfahrendem – suche ich – vergeblich – Richtung   (her)aus funktionierender Coolness Haltung wahrender Möchte-Gern-Stärke kalter HERZHÄRTE bewegungslosem  HERZstillSTAND hin(ein) zu neuem Leben, Wärme, Geist     REANIMATION   Reset-Taste drücken drücken LASSEN: Ich will euch ein neues Herz und […]

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55 – Sag Ja …

Nein? nee  –  hayir  –  nej  -votch  –  jo  –  He  –  Ez  –  Nò  –  xeyir  –  Nee  –  Ei  –  Nem  –  Ohi  –  Hi  –  Nage  –  Nie  –  Tidak  –  Neen  –  Kaore  –  Ugui  –  No  –  Khong  –  Ma ho bu  –  Bù  –  Non  –  Hapana  –  Nee  –  Não  –  Lo  –  La  –  Le  –  Voch  –  Nahi  –  Niet  –  oevoel  –  siyo  –  … nein! NEIN N E I N   Ich kann darf […]

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54 – Es kommt darauf an …

Heute auf der Fahrt zur Arbeit im Radio: Ein Satz, der einschlägt – GedankenSTÜRME auslöst!   Es kommt darauf an, auf welcher Seite man steht.     vor den Kulissen – hinter den Kulissen    Lehrer – Schüler   krank – gesund   suchend – gefunden   Fußgänger – Autofahrer   Mann – Frau   hörend – taub […]

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53 – Einsam sind wir Töne …

Ich stehe am Fenster und es geschieht! Ohne mein (bewusstes) Zutun summt eine Melodien in mir – und – schon ist sie freigelassen Leise zunächst noch summt es aus mir heraus – Lauter werdend singt sich ein Text dazu. Es ist im doppelten Sinne singing by heart: auswendig singen – mit dem Herzen singen – […]

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52 – Gerade (aufrecht) gehen …

… in einer verdrehten Welt: Erschreckendes:   Slumtourismus Kriegsgebiete-Tourismus umstrittene Waffenlieferungen Bewaffnung von Lehrern fortgesetzte kriegerische Ausbrüche auf Kosten von Zivilisten …   SPRACHLOSIGKEIT – EISESKÄLTE – UNVERSTÄNDNIS – ENTSETZEN –   Wir sind (alle) Menschen – Sind wir (alle) Menschen? Können wir (zu) Menschen werden?   Wie – um der Menschheit willen – kann […]

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51 – Einladung – Ein Märchen?

Heute habe ich eine kleine Gesellschaft zu mir eingeladen! Ich hatte beschlossen, meine Zeit zu feiern. Auf der Einladungsliste standen gute Freunde, von denen sich einige immer wieder mal rar gemacht hatten: Zufriedenheit Neugier Großzügigkeit Gelassenheit Wohlwollen … Überraschungsgäste wollte ich nicht von vornherein ausschließen. So kam es, dass ich nicht überrascht war, als es […]

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50 – Halbzeit

Ist das Glas halb voll halb leer? Die Hälfte meiner Zeit ist schon vorbei – Ich hab noch die Hälfte meiner Zeit vor mir – Wie wichtig  ist die Sichtweise in diesem Zusammenhang? Macht sie einen Unterschied? Wäre etwas anders,  wenn ich sagen könnte: Es bleiben mir noch zwei Drittel meiner (Lebens)Zeit? Es liegt noch […]

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49 – „Seid still und erkennt …

… dass ich Gott bin.“ (Ps 46, 11) Gott (an)erkennen sich ihm (über)lassen das wäre Ruhe, Frieden. ein Gewinn, ein Genuss, ein Wohlgefühl, ein LÄCHELN – Die Liebe ist das Lächeln Gottes… (Der Zustand unserer Erde ist die Antwort der Menschen.) (Rena Lessner ) … ein sich multiplizierendes Lächeln Lächeln umarmt den Nächsten, die Welt […]

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48 – Besser scheitern?

Erfolg – das A und O in unserer Gesellschaft! Vorwärts-Kommen, Gewinnen, Triumphieren kann jeder – wenn er nur genug will wenn er nur genug macht wenn er sich nur genug dafür einsetzt DANN steht der Olymp offen … … Die Realität Menschen möchten arbeiten und finden keinen Arbeitsplatz Menschen arbeiten in 2 oder 3 Berufen […]

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47 – Leben bedeutet mehr …

… als am Leben zu sein! Wovon ist der Wert von (Lebens-)Zeit abhängig? Liegt es an Jugend – Gesundheit – Wenn B. J. Miller Recht hat dann trifft das wohl nicht zu. Es geht um Wohlfühlen und gutes Leben in jeder Phase. Nur vordergründig ist dafür Gesundheit, ewige Jugend entscheidend. Wichtiger: … Rauszukriegen, was für […]

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46 – JETZT

Jetzt! Synonyme: Gegenwart, Anwesenheit, Existenz, Dasein Wortherkunft: je = immer zuo = zu also eigentlich: immerzu   Jetzt und immerzu gehören zusammen – Das Gegenwärtige ist das Ewige, oder richtiger das Ewige ist das Gegenwärtige, und das Gegenwärtige ist das Erfüllte. (Kierkegaard S.) Das Jetzt ist die Zeit, in der alle Ereignisse stattfinden. Im Jetzt ist […]

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45 – Sei es wert!

Sonntag – Gott verspricht: Nie wieder eine vollständige Vernichtung Uns zum Zeichen dieses Versprechens der Regenbogen, von der Erde in den Himmel reichend   Im Newsticker verfolge ich die Sicherheitskonferenz: Mir fallen Begriffe ins Auge: Terrorismus Cyberangriff Stärke Spionage Kampf Konflikte Flüchtlinge höherer Verteidigungsetat … Es klingt so, als wollten die Menschen den Bund Gottes […]

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42 – … nach Hause zurück?

Warum? „Warum macht das Sterben uns bloß solche Angst?“ Ich lese Tiziano Terzani: Das Ende ist der Anfang „Was uns vor Angst erstarren lässt, wenn wir an den Augenblick des Todes denken, ist die Vorstellung, dass in dem Moment alles, woran wir hängen, verschwindet. … Wir glauben, all das zu sein, was wir mit dem […]

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41 – … dienend rebellieren?

„Bedenke Mensch, dass du aus Staub bist und dass du zu Staub zurückkehrst.“ Dieser Impuls gibt wieder, was im 100-Tage-Echtzeit-Test (auch) Thematik ist: Mein – mir häufig als Mittelpunkt des Universums vorkommendes Dasein hat Grenzen: … ich werde (mehr oder weniger un-)sanft zurecht gerückt … mir wird die unerbittlich laufende Sanduhr vor Augen gehalten … […]

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40 – raus? – RAUS!

Die Mauern niederreißen! Das kann mir helfen, meinen (babylonische) Hochmut zu besiegen und bei anderen Verständnis und Hilfe zu finden – dRAUSsen heißt auch: aus seinem (Bequem-)Häuslein herauswagen … dRAUSsen gehen, laufen, hüpfen, tanzen, rennen … (in) ECHT (er-)leben: Wetterkapriolen – Naturgeschehen im Großen und Kleinen – Menschen und deren Geschichten – eigene (körperliche) Grenzen […]

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38 – der Mittelpunkt des Universums?

Alleine kann ich nicht werden – Was ich bin, bin ich durch/mit anderen (geworden) … Meine ganz einzigartige (Lebens-)Geschichte ist vernetzt mit meiner Umwelt. Und dieses Netz – Schwimmt es ohne Halt im sinnlosen Universum? Haltloses, randloses Nichts?   Ich male mir aus: Das menschliche Beziehungsnetz liegt in den Händen Gottes Diese Vernetzung – (eigentlich) der […]

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37 – „So glücklich wie ich …“

In der 5. Jahreszeit stellt sich die Frage: Findet sich das Glück in der Narretei? Mehr interessiert mich die Dummheit, die der (vermeintliche) Narr das gesamte Jahr über zeigt: dauerhafte Authentizität wird (für mich) wesentlich(er), echt, und selbstverursachend leben – nicht (ängstliche) versteckt hinter einem träumerischen Wunschbild! Der Weg dahin? Sich ergänzende Übungen: Lektion 1: Maskenablegen […]

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36 – Clown sein?

Die Maske ablegen und echt sein: Kann das auch heißen: Clown sein? „Die Clowns unterscheiden sich von Schauspielern, dass sie nie vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Sie nehmen nie Haltungen oder Rollen an, sondern sie sind Dichter und Darsteller zugleich. Sie haben nie die geringste Distanz zu ihrem Handwerk, ihrer Arbeit, ihrem […]

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35 – … würde jemand erschrecken?

Zur Zeit legen die Menschen die (Faschings-)Masken an: Die (Faschings-)Maske macht mich zum König, zum Magier, zur Fee, zum Cowboy, zum Clown, zur Prinzessin, zu …   Ich darf ein anderer sein, Phantasien ausleben – Im Schutz der Maske bin ich (fast) (all-)mächtig.   Vielleicht mag es aber auch eine „Verkleidung“ sein, wenn ich meine […]

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34 – Untertauchen in Gott …

  Immer wieder ein Auf und Ab: Was schief gehen könnte, geht schief – Was misslingen könnte, misslingt – … bleiern breitet sich Ohnmacht aus – das Gefühl absurder Sinnlosigkeit – Unverständnis dem Leben gegenüber – Was bleibt? (Sich) aufgeben?   Nach Camus ist angesichts/in solcher Absurdität rebellischer Kampf beglückend! Der Kampf gegen Gipfel vermag […]

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32 – Was ich möchte …

ich möchte beliebt sein selbstsicher und überzeugend ich möchte Anerkennung finden (zumindest ein bisschen, oder sogar ein bisschen mehr) bewundert werden ich möchte Erfolg haben sportlich und gut-aussehend ich möchte gerne mitreden können eloquent und einflussreich … ich möchte … … ich möchte (ein) WUNDER-bar sein Die Sekunden rinnen mir durch die Finger (Lebens-)Zeit verstreicht […]

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31 – … Ach! – es gibt keine Kinder mehr –

Wer soll zukünftige Renten- und Krankenversicherungen bezahlen – Wo kauft man günstige, bezahlbare Fußbälle, Teppiche und Pflastersteine  … Wer rettet kaputte Beziehungen – Was geschieht mit dem riesigen Wirtschaftszweig, der in Kindern (unnötige) Bedürfnisse weckt und Eltern zum Kauf animiert – …   ACH  – Es gibt keine Kinder mehr!  (Molière)   Kinder, die nicht […]

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30 – Da ist …

die Aufgabe,  die für den Job ausgearbeitet und dann fertig gestellt werden muss der Wochenendeinkauf, der auf’s Verräumen wartet,  der Abwasch vom Mittagessen die Waschmaschine, die Wäschekörbe, das Bügelbrett die Zeitungsnachricht, die besorgt … das Geburtstagsgeschenk, das verpackt und zur Post gebracht werden muss  das Auto, das nach einer Tankfüllung ruft der volle Terminkalender das […]

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29 – müde

Darf man müde sein? Die verbleibende Zeit ist doch wertvoll! Schade, wenn man sein Leben verschläft! … Oder: Müdigkeit begrüßen – Schlafen … Schlaff werden alle (An-)Spannung verlieren – sich dem Traum hingeben – und im Traum beschenkt werden   mit neuer Erkenntnis gestärkt weiterleben            

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28 – Zwei Augen hat die Seel …

eins schauet in die Zeit das andre richtet hin sich in die Ewigkeit (A. Silesius) Wie sieht Ewigkeit aus? Wie hört sich Ewigkeit an? Was ist Ewigkeit? … Sprache bestimmt das Denken. Abendländisches Denken wird von einer Subjekt-Prädikat-Sprache bestimmt. Der Mensch nimmt sich wahr als der Wirklichkeit gegenüberstehend! Seine Aufgabe ist es, diese zu begreifen […]

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27 – Dem Schatten die Hand reichen?

Ich habe Fehler, bin unvollkommen, fragwürdig, verletzend – … und gerade deshalb verletzbar!   Zeigen/zugeben will ich sie nicht! – den anderen gegenüber – – mir selbst gegenüber –   In der Stille findet ein innerlicher Kampf statt: Ich will gut, – besser, – PERFEKT sein. Ich will meine Fehler ausmerzen   … und habe doch […]

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26 – … vom Ende aus betrachtet

Achtung! sage ich mir: ( – trotz des Testes! – ) Die Gefahr ist groß, (zurück) zu fallen, die Kompassnadel zu übersehen, obgleich die Sehkraft vorhanden ist.   Ob das Leben dann noch mein Leben ist?   Um vorzubeugen lese ich: Dieser Mensch war ich – Nachrufe auf das eigene Leben Viele Aussagen treffen mich bis […]

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25 – … aber jeder einen anderen!

Wenn (im Bewusstsein meiner begrenzten Zeit) nach einer sonntäglichen Predigt deren Inhalt so sicher und ausweglos WEISS, dass und wie Gott ist … dass und wie jeder Mensch zu ihm findet: blindlings – im Gleichschritt – ohne nach rechts und links zu schauen – gehorsam und willig – … wenn mein wachsender Unwille diese (Macht-)Demonstration verneint, […]

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24 – DANKE

Es ist Sonntag – Fast genau ein Viertel meiner Test-Tage sind vergangen – Ein intensives Gefühl hat sich in mir breit gemacht und findet hier seinen Ausdruck: DANKE: Danke für 24 intensive spannende erlebnisreiche spirituelle mit Erfahrungen gefüllte bereichernde korrigierende berührende … Tage! (M)ein erstes (Zwischen-)Resumé: Es ist gut Gut ist, die Intensität, die jeder […]

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23 – Utopisch leben …

Immer wieder beschäftigt mich die Frage: Wie kann ich Bleibendes (zurück-)lassen? Bleibendes … Zumindest Erinnerung … Erinnerung, die nicht negativ ist!   Noch besser: Positive Erinnerung, die über den (nahen) Bekanntenkreis hinausgeht …   (Für mich) das Ideal: Veränderung(-simpulse), die (etwas) besser/schöner machen! Ja, man darf mir Größenwahn vorwerfen, aber: Die Größe gibt der Mensch […]

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22 – Ich lasse dich nicht …

Loslassen? … um die Schwerkraft zu überwinden … um leicht zu werden, … mit Leichtigkeit zu leben … Aber wohin mit … den Fragen dem Zweifel Es bleibt ein Ringen … Ein ungleicher Kampf … ein Aufstand des Zwerges … Es bleibt die WEIGERUNG Loszulassen, Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn … Ich […]

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21 – Sei!

Ich möchte nur das Hier und Jetzt spüren Nur da sein Nur sein … Sei – und wisse zugleich des Nicht-Seins Bedingung, den unendlichen Grund deiner innigen Schwingung, dass du sie völlig vollziehst dieses einzige Mal. R. M. Rilke

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20 – und WENN…

und wenn … WENN … wenn alles ganz anders wäre … wenn Sinn im Nichts sich „fände“ … wenn Chaos die einzige Ordnung wäre … wenn alles Glauben, Sehnen und Hoffen .. (- Lug und Trug! – Opium !) … ins NICHTS führte? Schon 1 Tag wäre dann zu viel – und 80 unerträglich: Wem […]

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19 – Die nackte Alternative?

Nicht für alles gibt es eine (schnelle) Lösung, Nicht für alles gibt es in den noch verbleibenden 80 Tagen eine Lösung. Was also tun?     Gibt es (schnellere) Alternativen? Ein Ausgleich … ein Vergleich … eine Verständigung … … mit gewissem Verzicht auf beiden Seiten –   Kann/muss  – angesichts der Endgültigkeit – ein […]

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Zwischenrede …

planlos ohne Struktur kreuz und quer … genau so entstehen die Gedanken hier!   Weder habe ich am Anfang noch seit der laufenden Zeit des Projektes festgelegt, was unbedingt noch „rein“ muss. Eine kurze Beschreibung dessen, was (mit) mir geschieht, würde am ehesten so lauten: Seit Beginn des Projektes hat ein mentaler Wandel von mir […]

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18 – ICH werden

100 Tage so leben, als seien es die letzten, die mir bleiben … mir – und dem, was mich ausmacht!   Aber wer bin ich? Bin ich die, … die im Beruf (mehr oder weniger) funktioniert, manchmal erfolgreich ist? Bin ich die, … die in privaten Beziehungen immer wieder ihren Platz sucht und diesen gelegentlich […]

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17 – Beschwer dich?!

Eigentlich wollte ich in meinem Leben … … … so Vieles anders haben! Eigentlich hätte ich in meinem Leben … … … so Vieles verdient, aber nicht bekommen! Eigentlich müsste ich in meinem Leben inzwischen … … an ganz anderer Stelle stehen …   Eigentlich … hab ich mir das ganz anders vorgestellt! EIGENTLICH! … Eigentlich […]

Weiterlesen 17 – Beschwer dich?!

16 – Himmelsmathematik

Zu Recht auf  jemanden zeigen, seine Schuld, die Verletzung verursachte, anklagen – das ist (allzu) menschlich!   Zerstörtes lässt sich nicht wiederherstellen, etwas bleibt anders: wulstige Narben – Stolpersteine – Steine, die sich zu Grenzmauern fügen: Die Gedanken kreisen (endlos?)  um die Verletzung um den Verursacher der Verletzung! Die Gefühle kochen (endlos?) auf: Groll Bitterkeit […]

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15 – ALBERN

  Ich will lachen, LACHEN! BLÖDSINN machen!   Nichts DENKEN nichts tun nichts müssen nichts steuern …   Aus, aus, AUS-ZEIT:   Aus der Zeit steigen, und …   Albern sein                     (dürfen)   (PS Etymologie von ‚albern‚: Das Adjektiv findet sich anfänglich in der Bedeutung von […]

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14 – Die Schwerkraft des Geistes …

… lässt uns nach oben fallen. Weil S.   Den gesamten Tag über beschäftigt mich dieser Satz. Synonyme für den Begriff „fallen“ sind niedersinken, stolpern, umstürzen, abstürzen, niederfallen, herunterstürzen, straucheln … Fallen ist mit unten verbunden. Und es ist zugehörig zur Schwerkraft, einer Kraft, die mit der Masse zusammenhängt, die fällt.   So in etwa […]

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11 – Nicht neue Dinge begreifen wollen, …

Angesichts begrenzter Zeit ist es unmöglich alles Neue zu er- und begreifen. Die Zersplitterung ins endlos Neue kann (bestenfalls) an der Oberfläche bleiben, Ereignis-Sucht, Event-Isierung, … ? Das Leben eventualisieren?   Die mich umtreibende Frage, was letztlich Wesentlich ist, mag auf diese Weise nicht zu Ruhe und Lösung kommen. Das Vielleicht oder Vielleicht-auch-nicht, die Beliebigkeit […]

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10 – Kommt und seht

Sonntag – Tag des Herrn Die Lesungs- und Evangeliumstexte des heutigen Tages sprechen mich an – ich höre, höre auf, halte inne: Dreimal muss der Prophet Samuel angesprochen werden, bis er hört, hört, wer mit ihm spricht. (Nicht Gott vermutet er hinter dem Anruf, sondern einen Menschen.) Hartnäckige Signale, immer und immer wieder! Es braucht […]

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9 – … und dann muss man auch noch Zeit haben einfach dazusitzen, und vor sich hin zu schauen.

… hinsetzen, (vor sich hin) schauen – sonst nichts. Wenn es so unbeschreiblich schön ist –  über dem Grau der Wolken, ohne Verpflichtungen – dann fällt das nicht schwer! Ohne Plan, ohne weitere Absicht – die Gedanken fließen und (schließlich) los lassen. Innere Ruhe und Dankbarkeit wachsen und breiten sich aus.   Jetzt alle Speicher […]

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8 – Nicht mehr …

7 Tage sind vergangen – kaum etwas ist geschehen. Ich begegne den anderen Menschen. Ich meine, man müsse mich ansprechen – alles in mir ist doch auf „Neu“ eingestellt! Dennoch – Nichts! Niemand spürt, dass die Weiche auf Wandel gestellt ist! Auch mir fällt es schwer! Allein: „Schau genau hin!“, sage ich mir, „bleib wachsam!“ Ja […]

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7 – Dem Kairos auf der Spur?

Den Zeitpunkt, auf den es ankommt, entdecken im stetigen Ablauf der Zeit, den richtigen Moment beim Schopf packen – die notwendige Entscheidung treffen, bevor es zu spät ist: Wenn (- wie gestern – ) Fremdmächte mich steuern, gelingt es nicht! Unwideruflich gehen Gelegenheiten vorüber: Die je und je vorhandene Möglichkeit zum Groß-sein im Kleinen – entflieht. Was bleibt? […]

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6 – Gott ist immer in uns …

Ich lasse mich vom Alltäglichen zersplittern – In wenigen ruhigen Momenten sehe ich, wie die Zeit mir zwischen den Fingern zerrinnt, spüre das mir wohl bekannte Gefühl des von allen Seiten Gezogen-Seins, in alle Richtungen Getrieben-werdens. Ein bohrende Ahnung macht sich breit und breiter: Schon so schnell bin ich „rückfällig“? Enttäuschung … Was läuft falsch? […]

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5 – … im Kleinen groß

Heute halte ich inne: Muss angesichts einer begrenzten Lebenszeit etwas Groß(artig)es vollbracht werden? Oder auch: Kann angesichts einer begrenzten Lebenszeit etwas Großartiges vollbracht werden? Sicher eine Frage der Perspektive: Es gibt nur zwei Arten zu leben. Entweder so als wäre nichts ein Wunder oder so als wäre alles ein Wunder. A. Einstein An dem Ort, […]

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4 … den Spalt finden

Plötzlich wird es schwer – der Smog der Alltäglichkeit droht zuzuschlagen. Das Ende der freien Tage will mir den Blick auf das Wesentliche vernebeln. Ein Großteil meiner (Lebens-)Zeit wird vorbestimmt von allerlei, was zu tun meine berufliche Tätigkeit verlangt … aber dadurch auch von der magnetischen Kraft der monoton anmutenden Eintönigkeit des Alltags. Den Tag […]

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2 – „Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Dann aber …“

Der Tag beginnt so wie meine Stimmung: Ich sehe nicht klar. Ich habe die Hoffnung, im Laufe des Experiments klarer entscheiden zu können, was wirklich wichtig ist, worauf es wirklich ankommt. Ein Nebel lässt bruchstückhaft erkennen, was (vielleicht) dahinter ist. Manches muss erahnt werden und bleibt unklar. Die notwendige Deutung liefert vielleicht falsche Ergebnisse. So […]

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