22 – Ich lasse dich nicht …

22 Ringen

Loslassen?

… um die Schwerkraft zu überwinden

… um leicht zu werden,

… mit Leichtigkeit zu leben …

Aber wohin

mit …

den Fragen

dem Zweifel

Es bleibt ein Ringen …

Ein ungleicher Kampf …

ein Aufstand des Zwerges …

Es bleibt

die WEIGERUNG

Loszulassen,

Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn …

Ich ringe,

nehme Verletzungen in Kauf

will dem (übermächtigen) Sparringpartner

(zumindest)

den Segen abringen!

Den Segen,

der mir Bedingung ist

für Erleichterung

für den Weg

aus dem Dunkel ins Licht

das Alte zurücklassend

Neuem entgegen.

 

Den Segen, der mir die Augen öffnet:

Was Gott tut, das ist wohlgetan …

 

Ich ringe –

in der Morgenröte

5 Kommentare zu „22 – Ich lasse dich nicht …

  1. Es ist schwer, zu sehen, wie Freundschaften zerbrechen, Schönheit sich in Boshaftigkeit verwandelt. Und man immer wieder vom „Schicksal“ auf die eigene Hilflosigkeit hingewiesen wird. Es ist auch schwer, immer wieder aus dem Schlamm aufzustehen und „weiterzukämpfen“, einfach weil man keine andere Wahl hat.
    Das sogar langjährige Freunde zu erbitterten Gegnern werden können und man gar nichts dagegen tun kann, finde ich am schlimmsten.

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    1. Da gebe ich dir in jeder Aussage Recht. Ich hoffe, du musstest solche Erfahrungen nicht allzu häufig machen!
      Für mich ist tatsächlich die Vorstellung, dass ich dennoch gesegnet bin, die Möglichkeit weiterzumachen …Ich wünsch dir, dass du diesem Segen als für dein Leben hilfreich erfahren kannst!

      Gefällt 1 Person

      1. Leider zu oft 😂 Ändert aber nichts. Mit der Zeit tut es nicht mehr so weh, Gras wächst immer.

        Die kleinen Freuden ! Ein Stück Käse, ein Stück Kuchen, Heizung, Wasser -> Alles Gut.

        Lieber Gruss,
        Joe

        Gefällt 1 Person

  2. Hat dies auf Herberge der Freude rebloggt und kommentierte:
    Das ist normal in dem Prozess den du gehst. Je mehr Licht und Freude, umso mehr tauchen die „Altlasten“ auf und sie gehen einfach nicht, wenn du sie aktiv loslassen möchtest. Lass sie doch einfach da sein, wie ungeliebte ungesehene Kinder, nimm sie wahr und schenke ihnen all deine Liebe. Gelassen bleiben, nicht in die Zweifel hineingehen. Und irgendwann löst es sich dann auf, einfach so. Ohne Wollen oder Erzwingen.

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