99 – Nur ein leises Ahnen …

Nur ein leises Ahnen … ein Vor-Wissen – es fliegt mir zu, es sagt mir intuitiv: mehr Wissen gibt es als das Messbare, Berechenbare – Nur ein leises Ahnen … eine An-Deutung – es ergreift mich, es lässt mich ehrfürchtig und staunend zurück angesichts der unmessbaren Schönheit, der unerschöpflichen Größe allen Seins – Nur ein […]

Weiterlesen 99 – Nur ein leises Ahnen …

97 – Die Größe eines Menschen …

Schaue ich auf fast 100 Tage zurück, fällt mir auf, dass mich einige Themen immer wieder umtrieben, umtreiben:   Wie (dauerhaft) (zurück)bleiben durch eigenes Wirken – ein Spur hinterlassend –   Wie mit dem Tod klar kommen? dem eigenen – dem lieber Menschen –   Wie die Lebens-Sinnfrage beantworten? die eigene – die ganz große – […]

Weiterlesen 97 – Die Größe eines Menschen …

96 – Hiersein …

manchmal bleibt die Zeit stehen   wie ein großes Stolpern in der Geschichte   taumelt der Zeitenablauf auch bei mir erlaubt sich Zeit(lupen)-Kapriolen –   besonders dann, wenn in meinem Leben unerwartete Ereignisse alles aus der Spur bringen steht die Zeit still –   … und gerade da wünschte ich mir flitze-sausendes, stürmisch-spritziges, galopp-hetzendes Dahinjagen, […]

Weiterlesen 96 – Hiersein …

95 – „Bevor ich mich aufrege, …

… ist es mir lieber egal!“   Ich lese diesen Satz auf einer Postkarte. Selbst, wenn die Zeit knapp ist: Nein! Nein! Nein! Eine solche Haltung ist für mich inakzeptabel – eine faule, schlecht-riechende Ausrede – ein egoistische Rückzug in die private Bequemlichkeit – Manchmal – verlogener Weise – unter dem Deckmäntelchen der als Lebenserfahrung ausgegebenen […]

Weiterlesen 95 – „Bevor ich mich aufrege, …

94 – Der Andere ruft mich …

  Die Begegnung mit dem Denken von Emmanuel Lévinas lässt mich nicht los. 100 Tage sind fast vorbei – und dennoch, sein Denken trifft mich:   Ich erfahre mich im anderen, der mir gegenüber steht. Seine Welt und er sind absolut anders –   ABSOLUTE Andersheit – Das bedeutet für mich: nicht einsortieren nicht ojektivieren […]

Weiterlesen 94 – Der Andere ruft mich …

93 – Schade, …

Die Test-Zeit geht dem Ende entgegen.   Immer wieder kreist(e) mein Denken um die Frage, wie meine bemessene Zeit Wert gewinnen, wert-VOLL werden kann – (z. B. hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier und […]

Weiterlesen 93 – Schade, …

92 – Grenz -überschreitung im Alltag

Wie viel Zeit bringe ich jeden Tag (her)um, mit Gedanken darüber, dass dies(e) so schnell wie möglich vergehen soll, weil die Personen, die mich umgeben laut und wichtigtuerisch agieren – besserwisserisch argumentieren – unverbunden dasitzen – nicht dazugehörig auffallen – … die Stimmung, die ich wünsche, stören. weil die sie füllende Aktivität stressig fordert – […]

Weiterlesen 92 – Grenz -überschreitung im Alltag

91 – Ohren zu!

Meine Ohren haben keinen Verschlussmechanismus! Jeder versucht sich ihrer zu bemächtigen – möglichst viel ihrer Zeit an sich zu reißen – ALLES fließt in sie hinein – sie werden vollgestopft, laufen über, haben keine Ruhe, keine Zeit!   ZU-Hören wird schwer, unmöglich! Ich muss die Ohren ZU-machen, damit ich wirklich Hören kann Untertöne, Hintergedanken, Stimmungen, […]

Weiterlesen 91 – Ohren zu!

89 – „Den Tod aufhübschen …“

Heute im Vorbeigehen gehört: „Den Tod aufhübschen“ In mir denkt und denkt und denkt es: Tod und Hübsch – ein Geschwisterpaar? Lässt sich der Tod hübsch reden zu einem niedlich-adrett reizenden Ereignis umgestalten – reduzieren – Der Tod – das END-GÜLTIGe ENDE, unwiederbringliche SCHEIDEN – GEHEN – Eine Verniedlichung geht an der Realität vorbei: Wer […]

Weiterlesen 89 – „Den Tod aufhübschen …“

87 – Im Kern

Ein Lachen irrt seit Tagen verzweifelt durch die Straßen. Alles hat es verloren. So schwach ist es geworden, dass sogar die Erinnerung, wie es dazu gekommen ist, nur ganz nebelhaft in ihm wabert: Die Zustände sind unerträglich geworden. Das Lachen ist (allen) vergangen gegangen – und man hat es gehen lassen. Es ist zutiefst verzweifelt, […]

Weiterlesen 87 – Im Kern