69 – Am Anfang …

69Gottesschau

… steht der Glaube,

am Ziel die Schau.

Augustinus

Ich denke

an das Ziel –

Wie wird sie sein –

die Schau –

die Gottes-Schau –

Erkenntnis?

Wissen?

Fülle?

Mir gefällt die Vorstellung,

der Gottes- Schau,

die im Perspektivenwechsel

zu finden ist:

Welt und Mit-Mensch

von Gott her schauen –

mit allen

konkreten

Konsequenzen –

zum Beispiel

Entlohnung nicht nach Leistung

sondern nach Bedarf –

Mein Auge und Gottes Auge,

das ist ein Auge

und ein Sehen

und ein Erkennen

und ein Lieben

(Meister Eckhart)

Das wäre dann

Gott(es Reich) –

Himmel, Seligkeit –

jetzt, hier –

auf Erden

 

Muss ich

auf dieses Schauen

bis ans Ziel warten?

 

Darf, kann ich

den Weg

als Ziel sehen –

„Er schaut mich an, ich schaue ihn an.“

(Ein alter Bauer in der Kirche zum Pfarrer von Ars)

mich immer mehr

– übend –

der Gottes-Schau

annähren?

 

Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.

(Mt 5,8)

Das (noch) reine Herz –

in besonderer Weise

mag es

bei den Kindern

zu finden sein

Man brachte auch kleine Kinder zu ihm, damit er sie berühre.
Als die Jünger das sahen, wiesen sie die Leute zurecht.
Jesus aber rief die Kinder zu sich und sagte:
Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran!
Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind,
der wird nicht hineinkommen.

Lukas18,15-17

 

Das reine Herz

des Kindes

(wieder)

wachsen lassen,

(mit) Gott schauen,

himmlische Seligkeit

zulassen können!

 

Es schleicht sich

ein bedauerndes Denken

ins Bewusstsein:

Schau ich in Kinderaugen,

frage ich mich,

ob es das wert war…

erwachsen zu werden.

D. Wieser

 

 

9 Kommentare zu „69 – Am Anfang …

  1. Aber wir verlieren unsere „Kinderaugen“, so schmerzvoll es sich manchmal anfühlt. Ich habe mir schon sehr oft vorgestellt, was waere unsere Erde, wenn Kinder bei allen wichtigen politischen Entscheidungen mitentscheiden dürften!?

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, mir scheint genau das ist damit gemeint:
      Mit Kinderaugen schauen …
      Deshalb vielleicht auch das leise Bedauern, dass dieses Kindsein bestenfalls wieder mühevoll ein bisschen gelernt werden kann – aber nie mehr so sein wird …

      Gefällt 1 Person

  2. Hallo Ananda – heute geschehen komische Dinge.
    Zuerst finde ich einen Blogbeitrag, der schon drei Tage alt ist – und kann deshalb erst viel zu spät einen Kommentar dazu schreiben –
    und dann finde ich einen so netten Kommentar von dir zu diesem Blogbeitrag auf meinem Handy, bin gerade dabei, darauf zu antworten, mich zu bedanken und irgendwie – (ICH WEIß NICHT WARUM) –
    SIND PLÖTZLICH KOMMENTAR UND MEINE ANTWORT V E R S C H W U N D E N!!!
    Es tut mir leid. Falls ich diesen Kommentar (versehentlich) gelöscht habe, war das nie und nimmer gewünscht. Bitte entschuldige!
    Hat jemand eine Idee, was ich gemacht haben könnte?

    Gefällt mir

  3. Die Reinheit des Herzens.Selbst wenn ich wieder zum Kinde käme,das Herz erführe diese Reinheit nie wieder.Aber der Weg dahin müsste uns genug Erkenntnisse bringen,um zu verstehen warum wir eines Kinderherz bedürfen.

    Gefällt 1 Person

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