70 – Geheimnisse

70Geheimnisse.jpg

Auf der Fahrt zur Arbeit

höre ich einen Podcast

zum Tod.

Er sei …

… das größte Rätsel

die einzige Sicherheit

des Menschen.

 

Zwischen den beiden Begriffen

springen meine

Gedanken

HIN

Ein Rätsel –

Ja –

immer wieder

kreist menschliches Denken

darum!

und HER

Die einzige Sicherheit –

überzeugend –

wenn ich

auch sonst

nichts weiß –

Das ist Gewissheit!

AUFGEREGT – RUHELOS 

HIN – HER

HER – HIN

HIN – HER

Zu-FLUCHT   finde ich

bei folgendem Satz,

der mir

zufällt,

zufliegt,

von mir Besitz ergreift –

 

Gib dem Tod die Würde eines Geheimnisses!

 

Vielleicht

– so denke ich mir –

muss der Begriff ‚Rätsel‘

durch ‚Geheimnis‘

ersetzt werden.

Das Spielerische durch Würde erneuert!

 

Der Tod –

würdevolles GEHEIMNIS –

mir zusprechend:

GEH (H)EIM!

 

Für mich

treffende Wahrheit!

 

Dann aber –

wandelt sich auch

die ‚einzige‘ Sicherheit –

 

Mir ist

eine ‚zweite‘ Gewissheit

geschenkt:

 

 

Heimgehen setzt voraus,

dass ich AUF(-er-)STEHE.

 

Mit allem Zweifel,

der an meiner linken Hand geht –

hält diese zweite Sicherheit fest meine rechte Hand –

und begleitet mich –

auf meinem (Heim-)Weg!

 

 

 Das größte Geheimnis ist das Leben,

das tiefste Geheimnis ist die Ewigkeit,

das schönste Geheimnis ist die Liebe –

ein Geheimnis,

dem letztlich

selbst der Tod

machtlos gegenübersteht.

 

 

 

 

 

22 Kommentare zu „70 – Geheimnisse

  1. Mir gefällt besonders dein Gedanke -„Heimgehen setzt voraus, dass ich AUF(-er-)STEHE“
    und sterben heißt für mich dorthin zurückkehren….
    zu deinem Beitrag fällt mir das Gedicht von Hermann Hesse ein : Stufen

    Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
    Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
    Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    In andre, neue Bindungen zu geben.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    An keinem wie an einer Heimat hängen,
    Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

    Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
    Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
    Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

    Gefällt 1 Person

  2. Guten Morgen lieber C.M.
    Ein Post, der mich sehr mitgenommen hat im VORSTELLEN UND ERLEBEN,
    IM NACHSPÜREN UND FÜHLEN.
    Es ist ein ganz wertvoller, berührender Text, ergänzt mit dem genialen Bild dazu.
    Vielen Dank für deine tiefgehenden Gedanken und dein spezielles Leben und Teilen
    im Moment.
    Es bereichert mich sehr, DANKESCHÖN!
    Einen guten Tag dir und liebe Grüße von mir,
    Monika*

    Gefällt mir

    1. Darf ich mich für diese mir wirklich sehr wertvollen Worte bedanken?
      Ich freue mich sehr, dass hier Menschen sozusagen mit mir gehen, sich angesprochen fühlen, meine Gedanken teilen und erweitern. Danke!
      Cäcilia

      Gefällt mir

      1. Das freut mich, dass meine Worte dir wertvoll sind, sehr sehr gerne habe ich sie dir geschrieben 🙂
        und ich bin dankbar, dass ich dich gefunden habe und deinen Blog.
        Es ist wertvoll Menschen zu haben die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie man selbst
        und man sich austauschen kann.-
        Bitte entschuldige, du unterschreibst nun mit Cäcilia, dass freut mich sehr einen Namen zu dir zu haben, doch dann habe ich dich aus einem anderen Kommentar heraus falsch männlich angesprochen…. 😦 sorry!!!!
        Liebe Grüße hab ein gutes Wochenende,
        herzlichst Monika*

        Gefällt 1 Person

      2. Danke, danke, lieber Vater Monika, – schön, dass man sich so findet. 😊
        … und natürlich macht es gar nichts, dass du nicht wußtest, ob ich Mann oder Frau bin … woher auch!
        Ganz herzl. Grüße Cäcilia

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