23 – Utopisch leben …

23Utopie

Immer wieder beschäftigt mich die Frage:

Wie kann ich Bleibendes (zurück-)lassen?

Bleibendes …

Zumindest Erinnerung …

Erinnerung, die nicht negativ ist!

 

Noch besser:

Positive Erinnerung, die über den (nahen) Bekanntenkreis hinausgeht …

 

(Für mich) das Ideal:

Veränderung(-simpulse), die (etwas) besser/schöner machen!

Ja,

man darf mir Größenwahn vorwerfen, aber:

Die Größe gibt der Mensch sich selbst,

… die Länge kommt von Gott!

(Urheber leider nicht bekannt) –

 

Größe gibt der Mensch sich selbst …

oder er nimmt/verweigert sie sich! –

Er kann

einen Berg zum ersten Mal besteigen …

eine Goldmedaille in einer sportlichen Disziplin gewinnen …

sich zu den reichsten Menschen der Welt machen …

für ein bestimmtes Können einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde erlangen …

All das ist ERFOLGreich, beeindruckend –

mein bisheriges Leben hat dafür nicht gereicht,

ich werde also auch mit den restlichen Tagen nicht hinkommen –

 

Deshalb also:

Leben wofür?

Leben für wen?

 

Wie hinterlasse ich bleibende Größe?

Kann ich (noch) bleibende Größe schaffen?

 

Ich denke an das einfache Verfahren im Film „Das Glücksprinzip“

Ein Schneeballsystem für Glück:

Wenn es (mir) gelänge,

für drei Menschen zum Glück zu werden

wenn diese das empfangene Glück an drei Menschen weiter gäben,

die neuen Glücksadressaten erneut zu Segensüberbringern würden,

und …

 

so

weiter –

 

Mein Leben hätte ein FÜR …

 

UTOPISCH?

Zu hundert Prozent!

– aber (vielleicht) gerade deshalb   …

Schlimmer als blind sein ist es, die Sehkraft zu haben, aber nicht sehen zu können!

(nach Helen Keller)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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12 Kommentare zu „23 – Utopisch leben …

    1. Hallo, meine Antwort hat sich etwas hingezogen. Ich habe ein Buch gesucht, aus dem ich einen halbwegs passenden Antworttext zitiert hätte. Leider hab ich es nicht gefunden, gebe diese Kürzestgeschichte deshalb frei aus meiner Erinnerung wieder:
      „Bei einer ernsten Gesellschaft brachte jemand ein Lächeln in einem Kästchen mit. Das wollte er einem zeigen und öffnete den Deckel. Als er es wieder zurück ins Kästchen geben wollte, war es zu spät: Das lächeln hatte sich auf allen Gesichtern weiterverbreitet.“
      So in etwa stelle ich mir vor, dass es gehen würde:
      Wer das Lächeln empfangen hat, gibt es wiederum in potenzierter Form weiter.
      Der Unterschied nur: Genau so ist es erwünscht und es besteht nie der Wunsch, es wieder einzufangen.

      Zumindest mit dem Lächeln kann es funktionieren, denn in den meisten Fällen – wie Zauberei – löst ein geschenktes Lächeln ein Lächeln beim Gegenüber aus, der dieses dann (vielleicht) wieder weitergibt.
      Könnte es nicht auch bei anderen Gegebenheiten funktionieren?
      Gruß – und einen schönen restlichen Sonntag!

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  1. Jeden Tag ein bisschen. Ein ganzer Schritt ist vielleicht zu viel. Ein Lächeln tut es auch oft schon. Die Tür aufhalten, jemandem helfen… wie du schon sagst der Schneebll kommt ins rollen und wird dabei immer größer. Und wenn er erst einmal rollt ist es kaum noch anstrengend in immer weiter zu rollen (:

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      1. …meinst Du, die Blume ist traurig, wenn sie stirbt?

        …glaube ich nicht, sie lebt als Teil vom Ganzen – Wald, Wiese und ist damit ein wichtiger Teil, denn ohne sie wäre es nicht so, wie es ist…wir sind wie Blumen, wenn es uns gelingt, so zu sein, wie wir wirklich sind in unserem Innersten und zu leben, wie es uns und andere glücklich macht, dann ist alles gut…als Teil vom Ganzen gehen wir ganz auf, in der Liebe…(das klingt vielleicht ein bisschen theoretisch, doch ich bin sicher, genauso kann es sich anfühlen)…

        …und mit dem Tod ist es nicht vorbei, wir treten dann nur in andere Sphären ein…nichts verschwindet im Nichts, Energie kann nicht verloren gehen, auch Gedanken und Gefühle, Erinnerungen usw. sind Energie…

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  2. Erfolg, um sich selbst zu beweisen, dass man etwas kann. Was dann auch angenehme Nebeneffekte haben kann, wie Sicherung der Altersrente, etc.

    Erstaunlicherweise interessieren einem die Bereiche, wo man so gut wie sicher, Erfolg haben könnte, weniger, als jene Unternehmungen, die nur mit harter Arbeit zu knacken sind. War ein Erfolg ohne Herausforderung, bedeutet er einem weniger.

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    1. Mir geht es auch um die Frage, was von dem, was ich hier während meines Lebens (er)schaffe, bleibend gut wirkt. Das ist meine Idealvorstellung, dass so etwas irgendwo,irgendwie gelingen mag – und das ist (vielleicht) utopisch ….

      Gefällt 1 Person

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