26 – … vom Ende aus betrachtet

26Teppich

Achtung!

sage ich mir:

( – trotz des Testes! – )

Die Gefahr ist groß, (zurück) zu fallen,

die Kompassnadel zu übersehen,

obgleich die Sehkraft vorhanden ist.

 

Ob das Leben dann noch mein Leben ist?

 

Um vorzubeugen lese ich:

Dieser Mensch war ich – Nachrufe auf das eigene Leben

Viele Aussagen treffen mich bis ins Innerste:

„Ich glaube nicht, dass mein Leben, so wie es verlief, viel mit mir zu tun hatte. Es hat mich bis zuletzt einfach so gelebt.“

„… aber ich sehne mich hin und wieder schon nach dem Leben, das ich gerne gelebt hätte.  Jetzt ist es zu spät dazu.“

„Im Grunde genommen könnte ich jetzt schon sterben. Ich habe ein abwechslungsreiches tolles Leben gehabt …“

„Ich hätte früher mein Leben leben sollen. Aber so einfach, wie man das dahersagt, so einfach ist es nicht.“

„Mein Leben lang hab ich immer gewartet.“

„Wo ist bloß die Zeit hin, und was haben wir denn all die Jahre gemacht, in denen wir unsere Träume geträumt haben, statt sie zu leben? … Ich hätte es mehr anpacken sollen, das Leben.“

„Ich bin rund mit mir, das ist doch die Hauptsache. Alles ist okay, so wie es ist.“

„Wo nehmt ihr eigentlich das Recht her, euch so in mein Leben einzumischen? … In meinen Augen war ich zufrieden. Es war alles gut.“

„Man kann das Leben ja nicht ständig als Mängelbericht betrachten.“

„Mit dir … möchte ich nur noch Erinnerungen wachrufen. Jeden Tag mindestens eine. Das ist doch eigentlich das Schönste, was man am Ende tun kann. Und übrigens auch das Einzige.“

Den eigenen Lebensteppich

(miteinander) weben –

und immer wieder

einen vorausgreifenden Rückblick auf das Ergebnis wagen

in der Hoffnung,

es fänden sich genügend Knüpfknoten,

die die Augen zum INNEhalten zwingen,

und die persönliche Verbundenheit meines Lebens

mit dem DU

(wieder) in meinem Inneren lebendig werden lassen:

 

– so leben, dass am Ende (genügend) gemeinsame Erinnerungen für jeden Tag bleiben –

 

 

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5 Kommentare zu „26 – … vom Ende aus betrachtet

  1. Hat dies auf Totenhemd-Blog rebloggt und kommentierte:
    Ich möchte euch heute C. Spinner-Stockinger vorstellen, die Anfang Januar ihren Blog gestartet hat. 100 Tage so tun als ob man nur noch 100 Tage hätte. Darüber berichtet und schreibt sie.

    Hier hat sie die Idee vorgestellt: https://100tageechtzeittest.wordpress.com/idee/

    Es lohnt sich in ihre bisherigen Beiträge zu klicken und zu lesen. Sehr inspirierend und anregend und manchmal auch unbequem.

    Ich teile ihren Blogartikel deshalb, weil ich es immer wieder wichtig finde, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass unser Leben endlich ist und wir nur eine kurze Zeit Gast auf dieser Welt sind. In diesem speziellen Artikel lesen wir letzte Aussagen / Sätze von Menschen von ihrem Sterbebett.

    Viel Freude beim Lesen.

    Gefällt 2 Personen

  2. Naja, traurig bin ich nicht. Ich habe es im Rahmen meiner Möglichkeiten immer ausgereizt und genossen. Es gibt nichts zu bereuen. Und für die Welt kann ich nichts, die war schon immer so und wird nach uns auch so bleiben.

    Peace ! 😀

    Gefällt 1 Person

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