80 – Aber manches …

80Reisen

Oft

wird betont,

dass für Verstehen

Dauer(haftigkeit) notwendig ist –

 

… erst

wenn man

(LÄNGER)

bleibt –

sich einlässt –

ausharrt –

durchhält –

aushält –

ist Verständnis möglich …

 

 

Aber manches,

versteht man (auch) erst –

wenn man reist –

und nicht, 

wenn man bleibt –

(Kermani, N.)

 

Doch wie

Reisen,

wenn Zeit

(Geld

Möglichkeiten

Gesundheit

… )

begrenzt sind?

 

Muss

verständnislos –

intolerant –

unbelehrbar

bleiben,

wer nicht reisen kann?

 

Reisen kommt von

AUFSTEHEN – AUFBRECHEN – HERVORBRECHEN

Ich will

mein Herz

AUFBRECHEN,

so dass

ein phantastischer AUFSTAND 

in meinen Gedanken

HERVORBRICHT

Ich will auf Herz-Reise gehen!

 

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das WESENTLICHE ist

für die Augen

unsichtbar

(Saint-Exupéry, A. de)

 

 

 

12 Kommentare zu „80 – Aber manches …

  1. Danke für die schöne Inspiration. In unserer Fantasie können wir auch überall hinreisen. Und manchmal entsteht dann aus dieser scheinbaren Fantasie, auf seltsamen Wegen eine Wirklichkeit. Solange man lebt, ist nichts verloren. Jeder Tag ist eine Reise, wenn man ihn fühlend durchströmt.

    Gefällt 2 Personen

  2. Erkenntnis kann mich auch sehr plötzlich treffen 😉
    Dauerhaftigkeit – Beharrungsvermögen, Zähigkeit, Geduld.
    Ist mindestens die Hälfte jeden Erfolges. Für mich hat Stehvermögen eine wesentlich höhere Bedeutung als der oft überschätzte Intellekt, der für sich genommen nur einem Strohfeuer gleicht.
    Reisen geht immer.
    Im außen, wenn die Bedingungen stimmen,
    innen sowieso, wenn ich Ruhe finde.
    Guten Morgen Dir !

    Gefällt 1 Person

    1. Ja – es gibt auch diese plötzlichen Erkenntnisblitze, aber ist es nicht häufig so, dass auch diese letztlich in irgendeiner Form darauf beruhen, dass man dauerhaft in einer erkenntnislosen Situation steckt?
      Was deine Einschätzung zu Dauerhaftigkeit und Intellekt betrifft: das seh ich genau so! Häufig reicht das Brillieren mit geistigen Höhenflügen nicht aus! Obwohl die Flieger das manchmal nicht einzuschätzen wissen – so zumindest wirkt es.

      Gefällt 1 Person

      1. „Geistesblitze“ – Wir werden vorbereitet, ja.
        Oft allerdings, ohne es zu ahnen oder zu spüren.
        Gelegentlich gehen Zeiten des Zweifels dem voraus.

        Die „Flieger“ scheitern – früher oder später, so es ihnen an Beständigkeit und Bodenhaftung mangelt. Das, was wir als „Erfolg“ bezeichnen, ist ja ein zusammentreffen vieler günstiger Faktoren. Ein scharfer Geist und eine gewisse Erdung und Zähigkeit bilden die Basis. Dazu kommt noch die Gabe, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, den rechten Menschen zu begegnen und zu unterscheiden, wann etwas zu sagen ist oder wann besser geschwiegen werden sollte, mit Blick auf eine möglichst realistische Selbsteinschätzung.

        Gefällt 1 Person

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