19 – Die nackte Alternative?

19 Alternative

Nicht für alles gibt es eine (schnelle) Lösung,

Nicht für alles gibt es in den noch verbleibenden 80 Tagen eine Lösung.

Was also tun?

 

 

Gibt es (schnellere) Alternativen?

Ein Ausgleich …

ein Vergleich …

eine Verständigung …

… mit gewissem Verzicht auf beiden Seiten –

 

Kann/muss  – angesichts der Endgültigkeit – ein Kompromiss der Schlüssel zur Lösung sein?

 

Der Kompromiss:

ein Vorwärts-Gehen auf Verheißenes

 

Aber …

ist diese Alternative nicht kompromittierend?

Stellt mich der Verzicht auf das Optimum,

der Rückzug auf ein (vermeintlich) hinkendes Verlegenheitsresultat, nicht bloß?

 

Blossgestellt werden,

den Kürzeren ziehen …

Kann/darf das – angesichts der Endgültigkeit – als Lösung zufrieden stellen?

 

Bloß,

nackt,

(ver-)kleidungsfrei …

(ver)kleidungslos …

(ver)kleidungs(b)los(s) –

 

So gesehen

ist für mich der (kompromittierende!) Kompromiss

DIE (Er-)Lösung(salternative)!

Hier und (ab) jetzt!

 

7 Kommentare zu „19 – Die nackte Alternative?

  1. Ich kann den Bezug nur ahnen … ein Verhältnis IST, Beziehungen SIND, wie es/sie ist/sind. In den verbleibenden 80 Tagen werde ich nichts mehr umkehren können, ein Kompromiss ist bestenfalls, mich mit dem Bestehenden zu arrangieren, ein sich gegenseitig erklären, verstehen können. Am Ende steht Friede, mit mir, mit dir, mit den Zu- und Umständen, wie sie waren/sind.

    Kompromittiert habe ich genug, bin genug worden…
    Für Kompromisse ist es, denke ich, zu spät,
    es ist dies die Zeit zum Abschied von meinen Lieben,
    von mir selbst … wo möglich, in Frieden.

    Grüße & einen guten Morgen Dir.

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    1. Guten Abend, Reiner,
      ich stimme dir zu, wieviel ich noch zu ändern vermag, wenn mir nicht mehr viel Zeit bleibt, genau das war meine Frage! Allerdings hat mich am gestrigen Tag eben genau diese Frage beschäftigt: Gehen möchte ich ungern, wenn ich Beziehungen nicht so weit geklärt habe, dass „Schmutz“ übrig bleibt! (Zu dem, was bleibt, hatte ich mich ja schon einmal ausgelassen. Sicher meine ich darüber zu sein, dass ich – wo irgend möglich – keinen „Dreckhaufen“ zurücklassen will …
      Und wie du schreibst, ist der Friede das, was ich mir wünsche – und das, was ich auch den Zurückbleibenden (und nicht nur – wenn möglich den Zu- und Umständen) wünsche. Das ist vielleicht nur mit einem Kompromiss möglich – wer weiß, ob das reicht, aber vielleicht besser als Streit … mein Gedankengang war so, dass Frieden ohne einen Lösungsversuch nicht selbständig entsteht, deshalb der (faule?) Kompromiss.
      Über die Sache mit dem Kompromittieren bin ich gestoßen, als ich mich mit dem Begriff Kompromiss genauer auseinandersetzte:
      Wenn das kompromittieren bedeutet, dass ich bloß dastehe, dann mag das ja gerade in dieser Extremsituation passend und richtig sein: Gerade da ist es nicht mehr nötig/hilfreich, mich hinter Masken zu verstecken. Da wär’s richtig, ECHT zu sein.
      Als ich mich damit auseinandersetzte, habe ich eine intensive Freundschaft mit dem Kompromiss und dem Kompromittieren geschlossen.
      Und beschlossen, ab sofort zu versuchen, so weit wie möglich den Kompromiss zu suchen, um Probleme zur Lösung zu bringen.
      Dir Danke für deine Gedanken, die meinem Denken weiterhelfen – und einen schönen Abend!
      Herzlichen Gruß Cäcilia

      Gefällt 1 Person

      1. Guten Morgen Cäcilia,

        „Bloß“ stehen wir alle am Ende da, ja. Aber anders, als wir das gelebt, er-lebt haben, denke ich. Es ist nicht vom Ego gesteuert, nicht von außen auf uns gerichtet. Es ist unumgänglich …

        Menschen. die ich beim sterben ein Stück begleiten durfte, zeigten viele Parallelen, trotz unterschiedlichster Lebensläufe. Da war keine Suche nach Definition – da war Auflösung, innere Einkehr, Abschied, Angst, manchmal Reue, manchmal Tabula rasa mit den Liebsten.

        Auflösung trifft es am besten ….
        Was mir bleibt, ist derart zu leben, dass es möglichst wenig Reue geben wird, am Ende.

        Gefällt 2 Personen

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