27 – Dem Schatten die Hand reichen?

Ich habe Fehler, bin unvollkommen, fragwürdig, verletzend – … und gerade deshalb verletzbar!   Zeigen/zugeben will ich sie nicht! – den anderen gegenüber – – mir selbst gegenüber –   In der Stille findet ein innerlicher Kampf statt: Ich will gut, – besser, – PERFEKT sein. Ich will meine Fehler ausmerzen   … und habe doch […]

Weiterlesen 27 – Dem Schatten die Hand reichen?

26 – … vom Ende aus betrachtet

Achtung! sage ich mir: ( – trotz des Testes! – ) Die Gefahr ist groß, (zurück) zu fallen, die Kompassnadel zu übersehen, obgleich die Sehkraft vorhanden ist.   Ob das Leben dann noch mein Leben ist?   Um vorzubeugen lese ich: Dieser Mensch war ich – Nachrufe auf das eigene Leben Viele Aussagen treffen mich bis […]

Weiterlesen 26 – … vom Ende aus betrachtet

25 – … aber jeder einen anderen!

Wenn (im Bewusstsein meiner begrenzten Zeit) nach einer sonntäglichen Predigt deren Inhalt so sicher und ausweglos WEISS, dass und wie Gott ist … dass und wie jeder Mensch zu ihm findet: blindlings – im Gleichschritt – ohne nach rechts und links zu schauen – gehorsam und willig – … wenn mein wachsender Unwille diese (Macht-)Demonstration verneint, […]

Weiterlesen 25 – … aber jeder einen anderen!

24 – DANKE

Es ist Sonntag – Fast genau ein Viertel meiner Test-Tage sind vergangen – Ein intensives Gefühl hat sich in mir breit gemacht und findet hier seinen Ausdruck: DANKE: Danke für 24 intensive spannende erlebnisreiche spirituelle mit Erfahrungen gefüllte bereichernde korrigierende berührende … Tage! (M)ein erstes (Zwischen-)Resumé: Es ist gut Gut ist, die Intensität, die jeder […]

Weiterlesen 24 – DANKE

23 – Utopisch leben …

Immer wieder beschäftigt mich die Frage: Wie kann ich Bleibendes (zurück-)lassen? Bleibendes … Zumindest Erinnerung … Erinnerung, die nicht negativ ist!   Noch besser: Positive Erinnerung, die über den (nahen) Bekanntenkreis hinausgeht …   (Für mich) das Ideal: Veränderung(-simpulse), die (etwas) besser/schöner machen! Ja, man darf mir Größenwahn vorwerfen, aber: Die Größe gibt der Mensch […]

Weiterlesen 23 – Utopisch leben …

22 – Ich lasse dich nicht …

Loslassen? … um die Schwerkraft zu überwinden … um leicht zu werden, … mit Leichtigkeit zu leben … Aber wohin mit … den Fragen dem Zweifel Es bleibt ein Ringen … Ein ungleicher Kampf … ein Aufstand des Zwerges … Es bleibt die WEIGERUNG Loszulassen, Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn … Ich […]

Weiterlesen 22 – Ich lasse dich nicht …

21 – Sei!

Ich möchte nur das Hier und Jetzt spüren Nur da sein Nur sein … Sei – und wisse zugleich des Nicht-Seins Bedingung, den unendlichen Grund deiner innigen Schwingung, dass du sie völlig vollziehst dieses einzige Mal. R. M. Rilke

Weiterlesen 21 – Sei!

20 – und WENN…

und wenn … WENN … wenn alles ganz anders wäre … wenn Sinn im Nichts sich „fände“ … wenn Chaos die einzige Ordnung wäre … wenn alles Glauben, Sehnen und Hoffen .. (- Lug und Trug! – Opium !) … ins NICHTS führte? Schon 1 Tag wäre dann zu viel – und 80 unerträglich: Wem […]

Weiterlesen 20 – und WENN…

19 – Die nackte Alternative?

Nicht für alles gibt es eine (schnelle) Lösung, Nicht für alles gibt es in den noch verbleibenden 80 Tagen eine Lösung. Was also tun?     Gibt es (schnellere) Alternativen? Ein Ausgleich … ein Vergleich … eine Verständigung … … mit gewissem Verzicht auf beiden Seiten –   Kann/muss  – angesichts der Endgültigkeit – ein […]

Weiterlesen 19 – Die nackte Alternative?

Zwischenrede …

planlos ohne Struktur kreuz und quer … genau so entstehen die Gedanken hier!   Weder habe ich am Anfang noch seit der laufenden Zeit des Projektes festgelegt, was unbedingt noch „rein“ muss. Eine kurze Beschreibung dessen, was (mit) mir geschieht, würde am ehesten so lauten: Seit Beginn des Projektes hat ein mentaler Wandel von mir […]

Weiterlesen Zwischenrede …

18 – ICH werden

100 Tage so leben, als seien es die letzten, die mir bleiben … mir – und dem, was mich ausmacht!   Aber wer bin ich? Bin ich die, … die im Beruf (mehr oder weniger) funktioniert, manchmal erfolgreich ist? Bin ich die, … die in privaten Beziehungen immer wieder ihren Platz sucht und diesen gelegentlich […]

Weiterlesen 18 – ICH werden

17 – Beschwer dich?!

Eigentlich wollte ich in meinem Leben … … … so Vieles anders haben! Eigentlich hätte ich in meinem Leben … … … so Vieles verdient, aber nicht bekommen! Eigentlich müsste ich in meinem Leben inzwischen … … an ganz anderer Stelle stehen …   Eigentlich … hab ich mir das ganz anders vorgestellt! EIGENTLICH! … Eigentlich […]

Weiterlesen 17 – Beschwer dich?!

16 – Himmelsmathematik

Zu Recht auf  jemanden zeigen, seine Schuld, die Verletzung verursachte, anklagen – das ist (allzu) menschlich!   Zerstörtes lässt sich nicht wiederherstellen, etwas bleibt anders: wulstige Narben – Stolpersteine – Steine, die sich zu Grenzmauern fügen: Die Gedanken kreisen (endlos?)  um die Verletzung um den Verursacher der Verletzung! Die Gefühle kochen (endlos?) auf: Groll Bitterkeit […]

Weiterlesen 16 – Himmelsmathematik

15 – ALBERN

  Ich will lachen, LACHEN! BLÖDSINN machen!   Nichts DENKEN nichts tun nichts müssen nichts steuern …   Aus, aus, AUS-ZEIT:   Aus der Zeit steigen, und …   Albern sein                     (dürfen)   (PS Etymologie von ‚albern‚: Das Adjektiv findet sich anfänglich in der Bedeutung von […]

Weiterlesen 15 – ALBERN

14 – Die Schwerkraft des Geistes …

… lässt uns nach oben fallen. Weil S.   Den gesamten Tag über beschäftigt mich dieser Satz. Synonyme für den Begriff „fallen“ sind niedersinken, stolpern, umstürzen, abstürzen, niederfallen, herunterstürzen, straucheln … Fallen ist mit unten verbunden. Und es ist zugehörig zur Schwerkraft, einer Kraft, die mit der Masse zusammenhängt, die fällt.   So in etwa […]

Weiterlesen 14 – Die Schwerkraft des Geistes …

11 – Nicht neue Dinge begreifen wollen, …

Angesichts begrenzter Zeit ist es unmöglich alles Neue zu er- und begreifen. Die Zersplitterung ins endlos Neue kann (bestenfalls) an der Oberfläche bleiben, Ereignis-Sucht, Event-Isierung, … ? Das Leben eventualisieren?   Die mich umtreibende Frage, was letztlich Wesentlich ist, mag auf diese Weise nicht zu Ruhe und Lösung kommen. Das Vielleicht oder Vielleicht-auch-nicht, die Beliebigkeit […]

Weiterlesen 11 – Nicht neue Dinge begreifen wollen, …

10 – Kommt und seht

Sonntag – Tag des Herrn Die Lesungs- und Evangeliumstexte des heutigen Tages sprechen mich an – ich höre, höre auf, halte inne: Dreimal muss der Prophet Samuel angesprochen werden, bis er hört, hört, wer mit ihm spricht. (Nicht Gott vermutet er hinter dem Anruf, sondern einen Menschen.) Hartnäckige Signale, immer und immer wieder! Es braucht […]

Weiterlesen 10 – Kommt und seht

9 – … und dann muss man auch noch Zeit haben einfach dazusitzen, und vor sich hin zu schauen.

… hinsetzen, (vor sich hin) schauen – sonst nichts. Wenn es so unbeschreiblich schön ist –  über dem Grau der Wolken, ohne Verpflichtungen – dann fällt das nicht schwer! Ohne Plan, ohne weitere Absicht – die Gedanken fließen und (schließlich) los lassen. Innere Ruhe und Dankbarkeit wachsen und breiten sich aus.   Jetzt alle Speicher […]

Weiterlesen 9 – … und dann muss man auch noch Zeit haben einfach dazusitzen, und vor sich hin zu schauen.

8 – Nicht mehr …

7 Tage sind vergangen – kaum etwas ist geschehen. Ich begegne den anderen Menschen. Ich meine, man müsse mich ansprechen – alles in mir ist doch auf „Neu“ eingestellt! Dennoch – Nichts! Niemand spürt, dass die Weiche auf Wandel gestellt ist! Auch mir fällt es schwer! Allein: „Schau genau hin!“, sage ich mir, „bleib wachsam!“ Ja […]

Weiterlesen 8 – Nicht mehr …

7 – Dem Kairos auf der Spur?

Den Zeitpunkt, auf den es ankommt, entdecken im stetigen Ablauf der Zeit, den richtigen Moment beim Schopf packen – die notwendige Entscheidung treffen, bevor es zu spät ist: Wenn (- wie gestern – ) Fremdmächte mich steuern, gelingt es nicht! Unwideruflich gehen Gelegenheiten vorüber: Die je und je vorhandene Möglichkeit zum Groß-sein im Kleinen – entflieht. Was bleibt? […]

Weiterlesen 7 – Dem Kairos auf der Spur?

6 – Gott ist immer in uns …

Ich lasse mich vom Alltäglichen zersplittern – In wenigen ruhigen Momenten sehe ich, wie die Zeit mir zwischen den Fingern zerrinnt, spüre das mir wohl bekannte Gefühl des von allen Seiten Gezogen-Seins, in alle Richtungen Getrieben-werdens. Ein bohrende Ahnung macht sich breit und breiter: Schon so schnell bin ich „rückfällig“? Enttäuschung … Was läuft falsch? […]

Weiterlesen 6 – Gott ist immer in uns …

5 – … im Kleinen groß

Heute halte ich inne: Muss angesichts einer begrenzten Lebenszeit etwas Groß(artig)es vollbracht werden? Oder auch: Kann angesichts einer begrenzten Lebenszeit etwas Großartiges vollbracht werden? Sicher eine Frage der Perspektive: Es gibt nur zwei Arten zu leben. Entweder so als wäre nichts ein Wunder oder so als wäre alles ein Wunder. A. Einstein An dem Ort, […]

Weiterlesen 5 – … im Kleinen groß

4 … den Spalt finden

Plötzlich wird es schwer – der Smog der Alltäglichkeit droht zuzuschlagen. Das Ende der freien Tage will mir den Blick auf das Wesentliche vernebeln. Ein Großteil meiner (Lebens-)Zeit wird vorbestimmt von allerlei, was zu tun meine berufliche Tätigkeit verlangt … aber dadurch auch von der magnetischen Kraft der monoton anmutenden Eintönigkeit des Alltags. Den Tag […]

Weiterlesen 4 … den Spalt finden

2 – „Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Dann aber …“

Der Tag beginnt so wie meine Stimmung: Ich sehe nicht klar. Ich habe die Hoffnung, im Laufe des Experiments klarer entscheiden zu können, was wirklich wichtig ist, worauf es wirklich ankommt. Ein Nebel lässt bruchstückhaft erkennen, was (vielleicht) dahinter ist. Manches muss erahnt werden und bleibt unklar. Die notwendige Deutung liefert vielleicht falsche Ergebnisse. So […]

Weiterlesen 2 – „Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Dann aber …“

1 – Eine Himmelsspur

Heute erwache ich mit dem überraschenden inneren Gefühl. dass etwas Neues, Schönes auf mich wartet. Es erinnert an die Weihnachtserwartung als Kind. Unter der Dusche beschäftigen mich Gedanken, die sich um den Satz „Es geht los!“ drehen. Ich bin freudig-aufgeregt – und verwundert ob dieser Gefühle. Ist es nicht ein ganz normaler Tag? Nein – […]

Weiterlesen 1 – Eine Himmelsspur

100 Tage …

100 ist eigentlich eine beliebige Zahl. Gerade so beliebig schiene eine Entscheidung für  50 oder – sagen wir – 89 Tage. Aber für 100 sprechen verschiedene Gründe. Ganz einfach könnte man sagen, um einen Test durchzuführen und dessen Ergebnis mit einiger Aussagekraft zu belegen, sollte wohl auch eine gewisse Dauer gewählt werden, weil nur dann […]

Weiterlesen 100 Tage …